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Promotionsberechtigung

Mit der Promotion zum höchsten akademischen Grad

Für angehende Forscher ist eine Promotion interessant, denn in der Wirtschaftswelt steigen die Karrierechancen mit einem Doktortitel.  Die Voraussetzung für eine Promotion ist ein überdurchschnittlicher Master-Abschluss.

berechtigung zur promotion nach master-studium

Wie früher Magister und Diplom berechtigt auch der Master zur Promotion, ganz gleich, ob er an einer Universität oder an einer Fachhochschule erworben wurde. Eine Ausnahme bilden die Masterabschlüsse von Kunst- und Musikhochschulen: Der Zugang zur Promotion ist mit ihnen nur dann erlaubt, wenn eine ausreichende wissenschaftliche Qualifikation für das Vorhaben der Promotion erworben wurde. Der Bachelor-Abschluss reicht im Regelfall nicht für die Zulassung zur Promotion aus – allerdings gibt es auch hier Ausnahmen: Durch ein sogenanntes Eignungsfeststellungsverfahren können in einzelnen Fällen auch Inhabern eines Bachelors unmittelbar zur Promotion zugelassen werden.

Eine Promotion ist in Deutschland an Universitäten und Hochschulen wie etwa Kunsthochschulen oder medizinischen Hochschulen möglich. Ausgenommen sind Fachhochschulen, die bislang noch kein Promotionsrecht besitzen. Master-Absolventen von Fachhochschulen müssen im Regelfall für die Promotion an eine andere Hochschule oder Universität wechseln, an der eine Promotion möglich ist.

Karrieresprungbrett oder brotlose Kunst – die Promotion

Mit der Verleihung des Doktorgrades ist die wissenschaftliche Ausbildung vollständig abgeschlossen, die Promotion qualifiziert zur eigenständigen wissenschaftlichen Forschung. Den Absolventen steht nun eine akademische Laufbahn offen: Die Promotion ist Voraussetzung für die Habilitation und für die Bewilligung öffentlicher Forschungsgelder. Doktoranden, die eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen wollen, bietet sich häufig die Möglichkeit, schon während der Promotion als wissenschaftliche Mitarbeiter an den Universitäten zu arbeiten. So lernen sie frühzeitig den akademischen Betrieb kennen und sammeln erste Erfahrungen in der Lehre. Ein weiterer Vorteil: Die Finanzierung ist gesichert.

Auch außerhalb der Universität ist der Doktorgrad häufig ein Karrieresprungbrett: Die Chancen für einen schnellen beruflichen Aufstieg und auf ein hohes Einstiegsgehalt steigen deutlich. Allerdings gibt es auch Nachteile: Absolventen eines Promotionsverfahrens steigen später als andere ins Berufsleben ein und müssen während der Promotion zumeist mit einem sehr niedrigen Verdienst auskommen. Die Dissertationsschrift als großes Forschungsprojekt birgt selbstverständlich auch die Gefahr des Scheiterns. In manchen Fächern erstreckt sich der Zeitraum der Promotion auf viele Jahre, in denen die Doktoranden vornehmlich auf sich allein gestellt sind. Der Abbruch der Promotion ist da keine Seltenheit. Ob sich die Mühe lohnt, bleibt letztlich eine persönliche Entscheidung, die man nicht nur aus beruflichem Ehrgeiz treffen sollte, sondern auch aus Interesse und Liebe zum eigenen Forschungsprojekt.

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