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Nicht-konsekutive Masterprogramme

Für Generalisten – nicht-konsekutive Masterprogramme

Nicht-konsekutive Masterprogramme sind eine Chance zur Neuorientierung: Sie bieten Hochschulabsolventen mit einem Bachelor oder einem älteren Hochschulabschluss die Möglichkeit, sich in einer anderen Fachrichtung weiterzubilden.

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Nicht-konsekutive Masterprogramme schließen inhaltlich nicht an bestimmte Undergraduate-Studiengänge an. Bei nicht-konsekutiven Masterprogrammen wird von den Studierenden kein spezielles inhaltliches Vorwissen erwartet. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium ist Voraussetzung – dazu zählt nicht nur der Bachelor, sondern auch anderweitige Hochschulabschlüsse – mit denen die Fähigkeit wissenschaftlich und selbstständig zu arbeiten nachgewiesen werden soll. Das Qualitätsniveau unterscheidet sich in der Regel nicht von dem konsekutiver Masterprogramme. Die nicht-konsekutiven Masterprogramme sind den konsekutiven Masterprogrammen gleichgestellt und berechtigen ebenso zur Promotion.

Nicht-konsekutive Masterprogramme: Die Dauer ist unterschiedlich

Die Mehrzahl der nicht-konsekutiven Masterprogramme haben, wie die konsekutiven Masterprogramme, eine Dauer von ein bis zwei Jahren. Die Länge entspricht den Anforderungen der in den Programmen zu vermittelnden Inhalte. Hierbei spielt es keine Rolle, wie viele Credit Points in einem vorangegangenen Studium, oder welcher vorherige Abschluss außer dem Bachelor-Abschluss erreicht wurde.

Abschlussbezeichnungen für nicht-konsekutive Masterprogramme

Die Bezeichnungen der nicht-konsekutiven Master-Abschlüsse können stark variieren. Erfüllen sie die gleichen inhaltlichen Anforderungen, dürfen die nicht-konsekutiven Masterprogramme die gleichen Abschlussbezeichnungen wie ihre konsekutiven Pendants tragen. Häufig werden jedoch für die speziellen nicht-konsekutiven Masterprogramme eigene Abschlussbezeichnungen gewählt, die sich von den Bezeichnungen der konsekutiven Masterabschlüsse stark unterscheiden können. Ein Problem bei den für die Hochschulen frei wählbaren Abschlussbezeichnungen ist jedoch, dass für ein fast gleiches Studium an verschiedenen Hochschulen ein anders benannter Abschluss vergeben werden kann – dieser Umstand führt zu Problemen in der Vergleichbarkeit von Abschlüssen und den Fähigkeiten der Absolventen.

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