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Modularisierung

Die Modularisierung von Kursen innerhalb eines Studienganges wurde im Verlauf der Einführung der Bachelor- und Master-Abschlüsse eingeführt. Ein Bachelor-Abschluss ist nun nach sechs Semestern möglich, der Master-Abschluss erfolgt optional als Aufbaustudium für weitere vier Semester nach der Beendigung des Bachelor-Studiums. Bei der Modularisierung handelt es sich um die Umstrukturierung der Kurse. 

Durch diese Modularisierung werden die Kurse kompakter, so dass die Kurse nacheinander und nicht wie vor der Modularisierung parallel absolviert werden. Diese modularisierten Kurse bestehen dann je nach Fachrichtung aus Vorlesung, Praktikum, Kolloqium und Seminar. Diese Modularisierung dient dazu, dass das Studium eine geordnete Struktur erhält. So kann das Studium innerhalb der gesetzten Fristen absolviert werden, um die Regelstudienzeiten einzuhalten. Man kann diese Modularisierung als Verschulung bezeichnen, da innerhalb dieser kompakteren Kurse eine bessere Übersicht über die Studenten und deren Leistungen möglich ist. Für die Studierenden bedeutet die Modularisierung ein strafferer Stundenplan. 

Auch erhöht sich der Leistungsdruck durch die Modularisierung, da die Prüfung für den einen Kurs am besten bestanden werden muss, damit der nachfolgende Kurs ohne Störungen wie durch eine Nachklausur des vorigen Kurses, absolviert werden kann. Zudem kommt es zu einer stärkeren Verteilung der Prüfungen und Klausuren durch die Modularisierung, anstatt diese alle am Ende des Semesters durchführen zu müssen. Im Rahmen der Modularisierung ist zudem für die gesamten Prüfungen eine begrenzte Anzahl an Wiederholungsmöglichkeiten gegeben. In der Regel kann eine Prüfung nach dem dritten Versuch nicht mehr wiederholt werden und der Student wird von dem Studium ausgeschlossen. 

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