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Propädeutikum / Vorkurs

Ein Propädeutikum oder Vorkurs an Hochschulen dient der Einführung in ein bestimmtes wissenschaftliches Themengebiet oder bereiten auf eine Veranstaltung an der Universität vor. Im Propädeutikum wird Grundlagenwissen vermittelt, auf dem dann in Vorlesungen und Seminaren aufgebaut werden kann. Teilweise ist ein Propädeutikum optional, teilweise ist es eine Pflichtveranstaltungen, das heißt die erfolgreiche Teilnahme an einem Propädeutikum ist Vorraussetzung für die Teilnahme an weiterführenden Veranstaltungen. 
 
 Für Religionsstudenten ist das Propädeutikum oft Pflicht, es kann Vorkurs oder auch Vorseminar genannt werden. Erst nach dessen Abschluss folgt das eigentliche wissenschaftliche Seminar. In der Psychologie oder Psychotherapie gibt es ebenfalls häufig ein Propädeutikum. 
 
 In der Philologie wird der Begriff Propädeutikum oder Vorkurs bedeutungsgleich verwandt, es handelt sich um eine Einführungsveranstaltung in eine Wissenschaft, zum Beispiel die Sprachwissenschaft. Allerdings werden diese Seminare im Sprachstudium oft schlicht als Einführungsseminar bezeichnet. Lehramtsstudenten begegnet der Ausdruck Propädeutikum oder Vorkurs dagegen häufig, da er in den Erziehungswissenschaften gern zur Bezeichnung und Niveaueinstufung eines Kurses gebraucht wird.

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